Vereinsrekord und Bronzemedaille: Lichtwald und Löhr triumphieren bei DJM
24.06.2026 08:58 Uhr von Inken Grundmann
Düren/Berlin Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin haben Mats Lichtwald und Milan Löhr mit herausragenden Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und bewiesen, dass sie zu den besten Schwimmern des Landes zählen. Ein Vereinsrekord, zehn Altersklassenrekorde, zwei Finalteilnahmen und eine Bronzemedaille lautet die erfolgreiche Bilanz der beiden DTV-Athleten.
Gleich bei seinem ersten Start sorgte Lichtwald für Aufsehen. Dank einer neuen Bestzeit über 200 m Schmetterling qualifizierte er sich in 2:17,72 Minuten souverän für das Finale. Am Nachmittag schaffte er es sogar, seine Leistung noch einmal zu steigern, und gewann in 2:15,87 Minuten die Bronzemedaille. Auch über 100 m Schmetterling gelang dem 14-Jährigen der Einzug ins Finale. Mit 1:02,56 Minuten belegte er einen starken 7. Platz.
Außerdem ging Lichtwald über 50 m Schmetterling (0:29,13 Minuten – Platz 24), 200 m Lagen (2:24,92 Minuten – Platz 20) und 400 m Lagen (5:09,68 Minuten – Platz 13) an den Start. Über jede Distanz stellte er zudem einen neuen Altersklassenrekord auf.
Mit seiner Leistung ist Lichtwald sehr zufrieden: „Das Finale zu erreichen, war bei den 200 m Schmetterling schon auch das Ziel. Als ich dann im Finale war, war das Ziel, unter die Top 5 zu kommen. Die Medaille war dann einfach die Krönung und ich habe mich sehr darüber gefreut. Am letzten Tag war auch das 100-m-Schmetterling-Finale einfach zum Genießen. Vor allem, weil ich damit vorher nicht gerechnet habe. Das hat mir großen Spaß gemacht.“

Sein Vereinskollege Milan Löhr konnte sich ebenfalls über eine sehr erfolgreiche Woche in Berlin freuen. Löhr startete sowohl über 100 m Rücken (1:03,76 Minuten (AKR) – Platz 19) als auch über 200 m Rücken (2:16,69 Minuten (AKR) – Platz 13) und 200 m Lagen (2:20,35 Minuten – Platz 20). Außerdem schwamm er bei den DJM 50 m Brust (0:32,22 Minuten (AKR) – Platz 19), 100 m Brust (1:11,38 Minuten (AKR) – Platz 18) und 200 m Brust (Platz 11).
Mit seiner Zeit von 2:33,92 Minuten über 200 m Brust sorgte Löhr für einen richtigen Paukenschlag. Der 15-Jährige knackte mit dieser starken Leistung den 30 Jahre alten Vereinsrekord von Bernd Prangenberg (2:34,53 Minuten) über diese Distanz. Nach dem Rennen war sich Löhr zunächst nicht über das Ausmaß seiner Leistung bewusst: „Ich wusste gar nicht, dass die Zeit einen Vereinsrekord bedeutet. Das ist mir erst mittags im Museum aufgefallen. Das geht auch noch schneller, weil ich zu schnell angegangen bin.“
Löhrs Blick richtet sich aber jetzt auch schon Richtung Zukunft: „Mein nächstes Ziel ist auf jeden Fall, den Vereinsrekord über 200 m Lagen zu schwimmen. Die liefen bei den Deutschen noch nicht so gut. Aber mit der Woche bin ich insgesamt sehr zufrieden und sehr glücklich.“

