Sebastian Friße läßt die DTVer hinter sich

13.08.2013 20:01 Uhr von Ingo Stelter

Beim „Sprinterkönig“, dem Wettbewerb über die kurzen Distanzen, mit dem die Schwimmerinnen und Schwimmer der SG Düren 99 und des DTV 1847 jedes Jahr die Schwimmsaison abschließen, gab es dieses Mal, was das Ergebnis bei den Jungs anbetrifft, eine recht große Überraschung. Sebastian Friße, Mitglied der SG Düren 99, gewann diesen Wettbewerb vor Frédéric Malsbenden, Mitglied des DTV 1847, letztendlich klar mit 1: 56,37 Min. zu 1:58,46 Min. Als Dritter kam Stefan Robertz mit 2:04,10 Min. ein.

Julia Schmidt-Stafford & Sebastian Friße

Sebastian Friße feierte diesen grandiosen Erfolg, ein 99er hat diesen Wettkampf, soweit erinnerlich, noch nie gewonnen, mit herausragenden Ergebnissen. Er unterlag Frédéric Malsbenden zunächst noch über 50m R mit 0:30,55 Min. zu 0:28,86 Min., sorgte dann jedoch im zweiten Rennen über 50m B mit  bemerkenswerten 0:32,32 Min. zu 0:35,84 Min. für eine Vorentscheidung. In den beiden anschließenden Lagen kamen die beiden Kontrahenten, die übrigen Schwimmer konnten in dieses Duell nicht eingreifen, etwa gleich ein: 50m D Sebastian Friße 0:28,37 Min. zu Frédéric Malsbenden 0:28,38 Min. und 50m F 0:25,14 Min. zu 25,38 Min., wobei es auch als eine Überraschung angesehen werden konnte, dass Sebastian Friße diese Lagen gewann, dass Frédéric Malsbenden in diesen Lagen seinen Rückstand aus der Brustlage nicht verringern konnte. Die Qualität der von Sebastian Friße erzielten Ergebnisse kann daran ermessen werden, dass Frédéric Malsbenden keineswegs enttäuschte, er erzielte sogar eine neue persönliche Gesamtbestzeit, dass Sebastian Friße sich mit seiner Siegeszeit recht gut in die Reihe der Sieger der letzten Jahre einreiht. Für Stefan Robertz war der dritte Platz ebenfalls ein schöner Erfolg, da er kein ausgesprochener Sprinter ist.

Bei den Mädchen siegte mit Julia Schmidt Stafford die Favoritin in exzellenten 2:08,54 Min. vor Friederike Siebeneick in 2:10,40 Min. und Jana Bromand in 2.16,04 Min. Friedrike Siebeneick kommt, über die letzten Jahre betrachtet, Julia Schmidt-Stafford immer näher. So könnte dieser Wettkampf im nächsten Jahr zu einem sehr umstrittenen Duell werden, wenn nicht die in diesem Jahr Nächstplatzierten Jana Bromand, Anna Schmidt-Stafford und als Jüngste Hannah Faust bis dahin in diesen Kampf eingreifen sollten.

Die Entscheidung fiel wohl schon im ersten Rennen, als Julia Schmidt-Stafford über 50m R Friederike Siebeneick mit herausragenden 0:32,13 Min. zu 0:34,82 Min. klar distanzierte, zumal Friederike Siebeneick über 50m B in ihrer besten Lage mit ebenfalls hervorragenden 0:36,19 Min. zu 0:37,49 Min. den Rückstand aus dem vorherigen Rennen nicht ausgleichen konnte. Die beiden letzten Lagen sahen einmal Julia Schmidt-Stafford über 50m D in 0:30,44 Min. zu 0:31,02 Min. und zum anderen Friederike Siebeneick über 50m F in 0:28,37 Min. zu 0:28,48 Min. als Siegerin. Die Entscheidung war vorher gefallen.

Die weiteren Platzierungen bei den Mädchen: 4. Anna Schmidt-Stafford 2:18,78 Min., 5. Hannah Faust 2:20,72 Min., 6. Janika Neuroth 2:23,02 Min., 7. Katrin Kohl 2:25,33 Min., 8. Laura Faust 2:25,80 Min., 9. Lea Donike 2:27,11 Min., 10. Mira Czekay 2:29,66 Min.

Bei den Jungs: 4. Sven Hünerbein 2:04,23 Min., 5. Oliver Meister 2:05,21 Min., 6. Stefan Kraus 2:05,87 Min., 7. Walter Haar 2:06,8 Min., 8. Lion Schmitter 2:10,24 Min., 9. Marco Löwen 2:14,58 Min., 10. Jonas Esser 2:14,92 Min.

Die Sieger in den Jahrgängen: Jg 07 Annika Viehöver; 06 Johanna Kriescher/Roman Balanda; 05 Henrike Maren Schröder/David Surman; 04 Anna Quintin/Felix Richter; 03 Charlotte Lyncker/Lukas Kuck; 02 Inken Grundmann/Simon Hürtgen, 01 Nadia Neuroth/Andres Romero-Valle; 00 Hannah Faust/David Sieger; 99 Johanna Hürtgen/Tim Simons. 

 

 

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