Jana Bromand knackt Vereinsrekord

14.12.2014 17:01 Uhr von Ingo Stelter

Julia Schmidt-Stafford, Schwimmerin im DTV-Team, gab im Vorfeld der Bez.-Kurzbahn-Meisterschaften in Aachen die Parole aus: Wir wollen den Rekord. Gesagt – getan. Über 4x50m L stellte ein DTV-Quartett in 2:04,73 Min. einen neuen bemerkenswerten Vereinsrekord auf, der bei den Deutschen Meisterschaften noch knapp verfehlt worden war. Hinzu kam in Aachen noch als I-Tüpfelchen ein Sieg in der 4x50m F-Staffel in 1:52,43 Min., vor den Aachener Mädchen, die sich bei den Deutschen Meisterschaften noch vor dem DTV-Team hatten platzieren können. In diesen Staffeln schwammen: Jana Bromand, Hannah Faust, Mariel Glorius, Julia Schmidt-Stafford und Friederike Siebeneick.     

Einen weiteren  Vereinsrekord schwamm Jana Bromand über 50m B mit herausragenden 0:34,80 Min. Darüber hinaus gewann sie in ihrem Jahrgang noch drei Bez.-Meistertitel: 100m L 1:10,55 Min., 200m B 2:48,06 Min. und 100m B 1:18,94 Min. und verbesserte schließlich im Endlauf der offenen Klasse über  100m B noch ihre persönliche Bestleistung auf ausgezeichnete 1:17,35 Min.

BZM in Aachen

Erfolgreichste DTV-Schwimmerin, gemessen an der Zahl der Titel, war Hannah Faust mit sieben Titeln. Ihr Meisterstück lieferte sie dabei über die 50m F ab, als sie diese Strecke in der offenen Klasse gegen die älteren Schwimmerinnen in 0:27,65 Min. gewann. Eine vergleichbar gute Leistung gelang ihr über 100m F im Endlauf der offenen Klasse, in dem sie in 1:01,41 Min. Dritte wurde, nachdem sie im Vorlauf 1:00,38 Min. geschwommen war. Ihre weiteren Siegeszeiten:200m D 2:46,68 Min., 100m L 1:11,22 Min., 100m D 1:12,52 Min., 200m F 2:17,85 Min., 400m F 4:46,27 Min.

Im gleichen Jahrgang und ähnlich erfolgreich wie Hannah Faust schwimmt Kimberly Lüdtke, die drei Titel gewann: 100m L 2:39,83 Min., 100m R 1:14,10 Min. und 200m R 2:33,02 Min. Ihre möglicherweise beste Leistung zeigte sie dabei jedoch über 400m F, als sie in 4:48,04 Min. in ihrem Jahrgang Zweite und in der offenen Klasse Vierte wurde und dabei ihre Bestleistung um fast vierzehn Sek. verbesserte.

Julia Schmidt-Staffords beste Lage ist die Delphin-Lage. Hier gewann sie die 200m D in ausgezeichneten 2:33,23 Min. mit großem Vorsprung vor den übrigen Schwimmerinnen und sehr nahe an ihrer Bestzeit. Über die 100m D war sie nach den Vorläufen ebenfalls beste Schwimmerin, verlor dann allerdings im Finale nach wechselndem Rennverlauf knapp gegen Friederike Siebeneick, platzierte sich allerdings  knapp vor Jana Bromand in  ausgezeichneten 1:06,59 Min.

Strahlende Siegerin des 100m D-Endlaufs, der sich fast als DTV-Vereinsmeisterschaft darstellte, da auch Hannah Faust als vierte DTV-Schwimmerin noch  teilnahm,  war Friederike Siebeneick. Sie gewann mit herausragenden 1:05,80 Min.  in neuer Bestzeit und war schließlich auch über die 200m L in 2:33,31 Min. und die 100m D in 1:07,50 Min. in ihrem Jahrgang  erfolgreich.

Bei den Jungs überragte Tim Simons mit drei Titeln in seinem Jahrgang. Er gewann die 200m D in 2:41,22 Min., zeigte bei seinem Sieg im Jahrgang über 400m F in 4:34,61 Min. sicherlich seine beste Leistung. Diese Zeit bedeutete Rang sieben in der offenen Klasse. Und schlug schließlich über 200m R in 2:33,03 Min. als Erster an.

Stefan Robertz schwamm in ausgezeichneter Form, kassierte aber trotzdem nur viele zweite Plätze, denn in seinem Jahrgang schwimmt mit Jonah Boeckenbrink einer der besten Schwimmer im Bezirk . Dennoch, besonders die 2:00,44 Min. über 200m F (Verbesserung um 4 Sek.) und die 4:23,31 Min.(-4 Sek) waren schon bemerkenswerte Zeiten. Das Gleiche gilt für Frédéric Malsbendens 0:25,14 Min. über 50m F.

 

 

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