Jana Bromand knackt bei den BZM Vereinsrekord von Ute Hasse

10.12.2015 23:39 Uhr von Ingo Stelter

Unter den vielen bemerkenswerten Leistungen und Ergebnissen der Dürener Schwimmerinnen und Schwimmer bei den Bezirks- Kurzbahnmeisterschaften in Aachen ragten drei Ergebnisse in ganz besonderer Weise heraus.

Zum einen schwamm Jana Bromand, die auch mit insgesamt sieben Titeln erfolgreichste DTV-Schwimmerin war, über 100m B mit 1:15,63 Min. einen neuen herausragenden Vereinsrekord, der als ein ganz besonderer betrachtet wird, da der alte Rekord, aufgestellt von Ute Hasse, die später in Los Angeles bei den Olympischen Spielen eine Silbermedaille gewann, 36 Jahre lang Bestand hatte. Als „Zugabe“  gewann Jana Bromand noch die 200m B in 2:46,92 Min., zwar noch ein wenig von Ute Hasses Rekord von 2:44,40 Min. entfernt, aber doch in ziemlicher Nähe, so dass zu erwarten ist, dass auch dieser Rekord bald fallen wird. Was Jana Bromands Sieg über 200m B jedoch so interessant machte, war der Stil, in dem sie gewann. Sie lag lange mit ihrer Aachener Konkurrentin Celine-Marie Krimpelbein entweder auf gleicher Höhe oder sogar etwas zurück, um dann nach der letzten Wende in einem begeisternden, unwiderstehlichen Schlussspurt, ihre Gegnerin förmlich stehen zu lassen.

 DTV Staffel

Zum anderen löste auch Hannah Faust, die sechs Titel gewann, Begeisterung mit ihrer neuen Bestzeit von 0:59,98 Min. über 100m F  bei den beiden DTV-Trainern Martina und Michael Lichtwald aus. Das Wörtchen „endlich“ machte die Runde, denn Hannah Faust knabberte schon sehr lange an dieser nahezu magischen Minuten-Grenze. Hervorragend des Weiteren ihre neue Bestzeit über 100m R vonbesonders über  1:08,97 Min.

Zum Dritten knackte  Stefan Robertz bei insgesamt vier Siegen  über 200m F mit 1:59,96 Min. ebenfalls eine magische Grenze. Er fand damit den besonderen Beifall seines Trainers: „Endlich schwimmt einmal ein „Eigengewächs“ unter zwei Minuten.“ Denn bisher erreichten nur Schwimmer eine so herausragende Zeit, die schon in anderen Vereinen ausgebildet worden waren, um dann in Düren zu schwimmen. Ausgezeichnet die neue Bestzeit von 4:19.98 Min. über 400m F.

Je dreimal siegten Friederike Siebeneick und Tim Simons. Friederike Siebeneick hatte dabei ihre größten Auftritte über 200m D und 200m L, die sie jeweils nach großem Kampf und in persönlicher  Bestzeit in 2:29,64 Min. bzw. 2:30,55 Min. überzeugend gewann, während Tim Simons besonders über 400m F mit 4:25,01 Min. überzeugte, die auch den zweiten Platz in offenen Klasse bedeuteten. Diesem hervorragenden Ergebnis folgten Bestzeiten über 200m R in 2:28,12 min. und über 200m F in  2:06,17 Min.

Je einmal sprangen Lukas Kuck, 100m B in 1:33,26 Min., Lars Petermeise, 200m D in 2:46,41 Min., Stefan Rothkranz, 200m R in 2:22,65 Min., und Tina Rothkranz, 200m D in 2:43,12 Min., alle jeweils in Bestzeit, auf das oberste Siegestreppchen.

Darüber hinaus waren die Staffeln ein besonderer Höhepunkt dieser Meisterschaftennl, die bei den Schwimmerinnen von den Dürener Mädchen klar beherrscht wurden: 4x50m F in 1:53,23 Min. und 4x50m L in 2:04,80 Min. Für den DTV 1847 schwammen, Jana Bromand, Hannah und Laura Faust, Kimberly Lüdtke und Friederike Siebeneick.

 

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