Ein perfektes Wochenende

19.12.2013 19:50 Uhr von Ingo Stelter

„Perfekt“ war für die Schwimmerinnen und Schwimmer des DTV 1847 nach Aussage der DTV-Trainer Sabine Kohl, Martina und Michael Lichtwald das vergangene Wochenende, an dem zum einen der Sparkassen-Cup in Erkelenz ausgeschwommen wurde, an dem zum anderen die Bezirks-Kurzbahn-Meisterschaften in Aachen durchgeführt wurden.

Beim Sparkassen-Cup, bei dem die teilnehmenden Vereine mit 4x50m-Staffeln in unterschiedlichen Lagen über mehrere Altersgruppierungen hinweg an den Start gehen, belegten zwei DTV-Mannschaften die Plätze drei und sieben, was bei den durch die Sparkassen für alle Vereine ausgelobten 4000 € für die DTV-Abteilungskasse insgesamt 700 € bedeutete.

Bei den Bezirks-Meisterschaften belegte das DTV-Team im Medaillenspiegel der Jahrgänge hinter dem VfR Übach-Palenberg den zweiten Platz, während der DTV im Medaillenspiegel der offenen Klasse hinter dem  Aachener SV und Übach-Palenberg auf dem dritten Platz rangiert. Bedauerlich hierbei, dass einige Schwimmerinnen und Schwimmer des DTV am Wettkampf infolge einer Erkrankung nicht teilnehmen konnten, dass insbesondere Dürens beste Schwimmerin, Julia Schmidt-Stafford, die sich einer Operation unterziehen musste, nicht schwimmen konnte. Sonst wäre sicherlich eine noch größere Zahl an Medaillen und Titeln  „drin“ gewesen.

Die Trainerinnen und Trainer wollten in Aachen ausdrücklich keine Schwimmerin und keinen Schwimmer bei den Bezirks-Meisterschaften herausheben, zumal bei allen eine teils erhebliche und vor allem erhoffte Verbesserung der Leistungen als Folge des Trainingslagers auf Lanzarote zu beobachten war. Sie waren sichtlich vom gesamten DTV-Team begeistert.

Dennoch gab es natürlich einige besonders eifrige Medaillensammler. Jana Bromand, Friederike Siebeneick und  Stefan Robertz gewannen jeweils fünf Titel, Anna Schmidt-Stafford und Hannah Faust siegten vier- bzw. dreimal, während Lars Petermeise, Laura Faust und Tim Simons je einmal auf den ersten Platz kamen.

Herausragend bei Jana Bromand die neue Bestzeit über 200m B von 2:51,26 Min., die dritte fast nicht für möglich gehaltene Verbesserung innerhalb weniger Wochen, auf dem gleichen Niveau die Steigerung über 200m D um fast sechs Sek. auf 2:51,41 Min., während Friederike Siebeneick mit ihrer Bestzeit von 2:32,39 Min. über 200m L und den 1:03,14 Min. über 100m F ihre Klasse demonstrierte. Begeistert war Michael Lichtwald von Stefan Robertzs Zeiten über 200m L, 2:22,69 Min., und über 200m F, 2:04,79 Min., die eine Verbesserung der Bestzeiten um fast fünf bzw. fast vier Sek. bedeuteten. Anna Schmidt-Stafford gelangen über 200m D  mit 2:41,48 Min., die den Sieg in der offenen Klasse bedeuteten, und über 200m R in  2:32,44 Min., mit denen sie in der offenen Klasse auf Platz zwei kam, herausragende Steigerungen um jeweils fast vier Sek. Hannah Faust erzielte bei ihrem Sieg in ihrer Altersklasse über 200m D in 2:51,77 Min. einen neuen DTV-Alters-Klassenrekord, während Laura Faust nach ihrem Sieg am ersten Tag über 200m L in ausgezeichneten 2:36,62 Min. infolge einer Erkrankung den Wettkampf am zweiten Tag  leider aufgeben musste.  Zwei jüngere Schwimmer zeichneten sich bei Ihren Siegen in ihren Jahrgängen in bemerkenswerter Weise aus: Lars Petermeise siegte über 100m D in 1:31,85 Min., Tim Simons gewann die 400m F in 4:47,88 Min., eine Ver5besserung um fast acht Sek.

Die eigentlichen Höhepunkte dieser Meisterschaften waren die Finalläufe jeweils über 100m, in denen die besten Schwimmerinnen und Schwimmer aller Jahrgänge noch einmal in einem Lauf aufeinander trafen. Insbesondere die DTV-Schwimmerinnen machten dabei eine blendende Figur.  Zunächst belegten über 100m R Anna Schmidt-Stafford, 1:09,50 Min., Mariel Glorius, neue Bestzeit mit 1:11,79 Min., und Frédéric Malsbenden, 1:02,75 Min., die Plätze drei, sechs und fünf, darauf kam Jana Bromand über 100m B in Bestzeit mit 1:19,22 Min. als Fünfte ein, und Friederike Siebeneick schwamm über 100m F mit 1:01,87 Min. in Bestzeit auf Platz drei, Frédéric Malsbenden in 0:57,88 Min. Dritter, worauf über 100m D die ersten drei Plätze an den DTV gingen, eine Demonstration der Stärke: 1. Friederike Siebeneick 1:07,40 Min., 2. Jana Bromand 1:09,93 Min., 3. Anna Schmidt-Stafford 1:11,83 Min. Abgeschlossen wurden die Finals mit den 100m L, bei denen Jana Bromand, 1:10,31 Min., und Friederike Siebeneick, 1:10,58 Min, hinter Friederike von Arnim vom ASV 06, 1:09,66 Min., nur knapp an einem Sieg vorbeischrammten, da sie im Gegensatz zu Friederike von Arnim kurz vor dem Lagenlauf noch die Delphinstrecke absolviert hatten.

 

 

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